Wenn es um die Kalibrierung Ihrer Kalibrierausrüstung geht, sind nicht alle Services gleich.
Vielleicht haben Sie schon Begriffe wie „akkreditiert nach ISO/IEC 17025“, „rückverfolgbar“ oder „NIST-rückverfolgbar“ gehört und sich gefragt, was diese wirklich für die Genauigkeit und Zuverlässigkeit Ihrer Instrumente bedeuten.
Bei Beamex bekommen wir oft Fragen von Ingenieuren und Qualitätsmanagern zur Akkreditierung und ob die Nutzung eines akkreditierten Labors wirklich einen Unterschied macht.
Zum Hintergrund: Das Kalibrierlabor am Hauptsitz von Beamex in Finnland ist seit 1993 nach ISO 17025 akkreditiert und ist damit eines der ersten Labore in der Branche, das eine Akkreditierung erhielt. Damals war ich als Qualitätsmanager am Akkreditierungsprojekt beteiligt. Kürzlich wurde auch unser nordamerikanisches Labor nach ISO/IEC 17025:2017 akkreditiert.
In diesem Blog erklären wir, was eine Akkreditierung in der Kalibrierbranche wirklich bedeutet, warum sie für Qualität und Konformität wichtig ist und wie sich akkreditierte Kalibrierleistungen von nicht akkreditierten Services unterscheiden. Wir helfen Ihnen auch bei der Auswahl des richtigen Kalibrierservices für Ihre Anforderungen.
Wenn Sie sich schon einmal gefragt haben, ob Sie eine akkreditierte Kalibrierung benötigen oder was die ISO 17025 so besonders macht, erfahren Sie in diesem Blog alles, was Sie darüber wissen müssen.
Inhaltsverzeichnis
- Was ist eine Kalibrierlaborakkreditierung?
- Was ist ISO/IEC 17025?
- Nicht akkreditierte Kalibrierung vs. akkreditierte Kalibrierung
- Die Vorteile eines akkreditierten Labors
- Die Grenzen Ihres Labors kennen
- Die wichtigsten Unterschiede zwischen akkreditierter und nicht akkreditierter Kalibrierung
- Fazit
- Akkreditierte Kalibrierservices und -lösungen von Beamex
- Abschlieißende Gedanken
Was ist eine Kalibrierlaborakkreditierung?
Einfach ausgedrückt ist eine Akkreditierung die formelle Anerkennung, dass ein Labor technisch dazu in der Lage ist, bestimmte Kalibrierungen durchzuführen.
Eine unabhängige Akkreditierungsstelle bewertet das Labor anhand einer internationalen Norm (ISO/IEC 17025, auf die wir gleich noch näher eingehen werden), um sicherzustellen, dass das Qualitätsmanagementsystem und die technischen Verfahren des Labors die strengen Anforderungen der Norm erfüllen. Wenn das Labor diese gründliche Beurteilung besteht, wird es zu einem akkreditierten Labor und kann akkreditierte Kalibrierzertifikate ausstellen. Diese Zertifikate werden von der Akkreditierungsstelle gestützt und tragen das Logo der Stelle als Nachweis dafür, dass das Labors genaue und rückverfolgbare Messungen liefern kann.
Ein akkreditiertes Kalibrierzertifikat wird von einer unabhängigen dritten Partei unterstützt und wird international als Nachweis für genaue, rückverfolgbare Messungen anerkannt.
Wichtig ist, dass die Akkreditierung der Kalibrierung weltweit von nationalen Akkreditierungsstellen durchgeführt wird, z. B. FINAS in Finnland, A2LA in den Vereinigten Staaten, UKAS im UK und DAkkS in Deutschland. Alle diese Stellen halten sich an dieselben internationalen Kriterien im Rahmen der International Laboratory Accreditation Cooperation (ILAC - internationale Organisation der Akkreditierungsstellen). Durch das ILAC Mutual Recognition Arrangement (MRA - Abkommen der gegenseitigen Anerkennung) werden Akkreditierungen weltweit und grenzübergreifend anerkannt. Das bedeutet, dass ein nach ISO 17025 akkreditiertes Kalibrierzertifikat von einem Labor in einem Land in anderen Ländern als gültig und gleichwertig akzeptiert wird. Kurz gesagt schafft die Akkreditierung ein weltweites Netzwerk des Vertrauens.
Hierbei ist erwähnenswert, dass die ISO/IEC 17025 die Basisnorm für die Kompetenz von Kalibrier-/Prüflaboren darstellt und von Akkreditierungsstellen als Grundlage für die Akkreditierung von Laboren verwendet wird. Schauen wir uns nun kurz die ISO 17025 an und wie ein Labor danach akkreditiert werden kann.
Was ist ISO/IEC 17025?
ISO/IEC 17025 ist die internationale Norm, die die allgemeinen Anforderungen an die Kompetenz von Prüf- und Kalibrierlaboren definiert. Einfach ausgedrückt legt sie einen Rahmen für Labore fest, durch den sichergestellt werden soll, dass deren Arbeit genau, zuverlässig und technisch einwandfrei ist.
Für eine ISO/IEC 17025-Akkreditierung reicht eine gute Dokumentation alleine nicht aus. Es geht darüber hinaus auch um den Nachweis, dass das Labor über geeignete Mitarbeiter, Prozesse und Geräte verfügt, um stichhaltige Ergebnisse zu liefern. Schauen wir uns einige der Schlüsselbereiche an, die von der Norm abgedeckt werden:
- Qualitätsmanagementsystem (QMS): Ähnlich wie bei der ISO 9001 muss das Labor über ein dokumentiertes Qualitätsmanagementsystem verfügen. Die ISO 17025 geht jedoch noch einen Schritt weiter und konzentriert sich auf technische Details, die speziell für die Kalibrierung relevant sind. Eine Zertifizierung nach ISO 9001 alleine bedeutet nicht automatisch, dass das Labor auch genaue Kalibrierungen durchführen kann. Die ISO 17025 schließt diese Lücke.
- Technische Kompetenz: Das Labor muss nachweisen, dass es validierte Kalibriermethoden anwendet, unter kontrollierte Umgebungsbedingungen arbeitet und über qualifiziertes Personal verfügt, das ordnungsgemäß kalibrierte Geräte einsetzt. Alles muss zuverlässige Ergebnisse gewährleisten.
- Rückverfolgbarkeit der Messungen: Alle Messungen müssen über eine lückenlose, dokumentierte Kalibrierkette, die das Messergebnis mit nationalen Normalen wie beispielsweise dem NIST in den USA verknüpft, auf das internationale Einheitensystem (International System of Units - SI) rückführbar sein.
- Messunsicherheit und Rückmeldung: Akkreditierte Labore müssen die Messunsicherheit berichten und in ihren Kalibrierzertifikaten dokumentieren. Hieraus geht nicht nur hervor, was gemessen wurde, sondern auch wie groß die Messunsicherheit dieser Messungen war.
Die Akkreditierung nach ISO 17025 gilt weithin als Goldstandard für Kalibrierlabore, da sie zeigt, dass ein Labor seine Kompetenz nicht nur behauptet, sondern diese durch eine unabhängige Bewertung belegt.
Nicht akkreditierte Kalibrierung vs. akkreditierte Kalibrierung
Kalibrierleistungen werden häufig als „NIST-rückführbar“ oder einfach „rückführbar“ bezeichnet, was vertrauenserweckend klingen kann. Dies bedeutet in der Regel, dass die bei der Kalibrierung verwendeten Messnormale über eine lückenlose Vergleichskette zu einem nationalen Messinstitut zurückverfolgt werden können. Diese Rückführbarkeit ist zwar wichtig, aber das ist noch nicht alles.
Ein nicht akkreditiertes Labor kann trotz allem rückverfolgbare Kalibrierungen anbieten, aber da hier keine unabhängige Stelle überprüft, wie gearbeitet wird, kann es Lücken in den Laborprozessen geben. Es gibt keine Möglichkeit zu überprüfen, ob die Techniker ordnungsgemäß geschult sind, ob die Umgebungsbedingungen kontrolliert werden oder ob die im Labor verwendeten Methoden dokumentiert und validiert sind. In nicht akkreditierten Labor gibt es oft keine Anforderung, die Messunsicherheit anzugeben oder gar vollständige Werte für den Zustand vor und nach der Messung (as found/as left) zu liefern. Die Qualität und Glaubwürdigkeit des Ergebnisses hängt ganz von den internen Verfahren des Labors ab.
Die akkreditierte Kalibrierung beinhaltet die Rückführbarkeit, geht aber darüber hinaus. Ein akkreditiertes Labor wird von einer unabhängigen Akkreditierungsstelle (wie A2LA, FINAS oder UKAS) nach der Norm ISO/IEC 17025 beurteilt. Das bedeutet, dass die Kalibriermethoden, das Qualitätsmanagementsystem, die Umgebungsbedingungen, die Mitarbeiterkompetenz, die Vergleichsnormale und die Berechnungen der Messunsicherheit regelmäßig evaluiert werden. Das daraus hervorgehende Kalibrierzertifikat enthält detaillierte Ergebnisse, die Messunsicherheit und das Logo der akkreditierenden Stelle, sodass Sie sicher sein können, dass es bei Audits oder von Kunden akzeptiert wird.
Schauen wir uns ein Beispiel an, um den Unterschied zwischen rückverfolgbarer und akkreditierter Kalibrierung zu veranschaulichen. Wenn Sie ein NIST-rückführbares Normal gekauft und die Kalibrierung zu Hause, beispielsweise in Ihrer Garage, ohne Temperaturkontrolle oder eine entsprechende Schulung durchgeführt haben, könnten Ihre Ergebnisse rein technisch gesehen dennoch „rückführbar“ sein. Aber würden Sie trotzdem auf sie bauen, wenn es um eine regulierte oder kritische Anwendung geht? Die Akkreditierung gibt der Rückführbarkeit Sinn, da sie sicherstellt, dass der Prozess hinter den Zahlen internationale Qualitäts- und Kompetenzstandards erfüllt.
Aber wie sieht es mit der Messunsicherheit aus? Viele nicht akkreditierte Kalibrierzertifikate enthalten nur die rohen Messdaten ohne Angabe der Messunsicherheit. Aber ohne die Messunsicherheit kann man nicht beurteilen, wie zuverlässig die Ergebnisse sind oder ob das Vergleichsnormal des Labors genau genug für die Aufgabe war. Im schlimmsten Fall könnte ein Kalibrator außerhalb der Spezifikation liegen, obwohl das Zertifikat immer noch „gute“ Zahlen zeigt, da die Messunsicherheit nie berücksichtigt oder angegeben wurde. Ohne diesen Kontext können die Kalibrierergebnisse irreführend und potenziell risikobehaftet sein.
„Rückverfolgbare“ Kalibrierungen sind also nicht definiertermaßen schlecht, aber nur akkreditierte Kalibrierungen bieten Ihnen das Gesamtpaket: Rückverfolgbarkeit in Verbindung mit nachgewiesener Kompetenz, Wiederholbarkeit und international anerkannter Glaubwürdigkeit.
Die Vorteile eines akkreditierten Labors
Die Beauftragung eines akkreditierten Kalibrierlabors dient nicht nur dem Schutz Ihrer Messgeräte. Sie trägt dazu bei, Ihren gesamten Prozess und den Ruf Ihres Unternehmens zu schützen. Zu den wichtigsten Vorteilen gehören:
1. Verlässliche Genauigkeit
Akkreditierte Labore müssen die Messunsicherheit berechnen und angeben, damit Sie wissen, wie genau die Ergebnisse wirklich sind. So vermeiden Sie es, sich zu sehr auf Messungen zu verlassen oder unerwartete Überraschungen in nachgelagerten Prozessen zu erleben.
2. Compliance und Auditbereitschaft
Ganz gleich, ob Sie nach FDA, ISO 9001, IATF 16949 oder anderen Industriestandards arbeiten, akkreditierte Zertifikate werden von Auditoren und Aufsichtsbehörden weithin akzeptiert. Sie müssen die Wahl Ihres Kalibrieranbieters nicht rechtfertigen oder verteidigen, da seine Kompetenz bereits unabhängig überprüft wurde.
3. Risikominderung
Fehler bei der Kalibrierung können zu Produktausfällen, Sicherheitsproblemen oder kostenintensiver Nacharbeit führen. Akkreditierte Labore minimieren das Risiko dieser Probleme, indem sie validierte Verfahren verwenden, geschultes Personal einsetzen und mit strengen Qualitätskontrollen arbeiten.
4. Konsistenz und Wiederholbarkeit
Ein akkreditiertes Labor arbeitet innerhalb eines definierten und auditierten Systems. Dies trägt dazu bei, die Kalibrierergebnisse im Verlauf der Zeit konsistent zu halten, was eine bessere Entscheidungsfindung und langfristige Zuverlässigkeit fördert.
5. Rückführbarkeit, die Sinn ergibt
Jedes Messergebnis ist mit nationalen oder internationalen Normalen verknüpft, mit der zusätzlichen Sicherheit einer dokumentierten und unabhängig verifizierten Rückführbarkeit. Dies bedeutet, dass Ihre Messergebnisse mit nachgewiesener Integrität rückverfolgbar sind.
6. Wettbewerbsvorteil
Für viele Kunden ist die Nutzung akkreditierter Kalibrierungen Teil ihres eigenen Qualitätsversprechens. Die Vorlage von Dokumenten aus einer akkreditierten Quelle kann die Glaubwürdigkeit gegenüber Kunden, Partnern und Auditoren stärken.
Die Grenzen Ihres Labors kennen
Eine Akkreditierung alleine garantiert noch nicht, dass die Prozesse des Labors genau genug für die Kalibrierung Ihres Kalibrators sind. Jedes akkreditierte Labor arbeitet im Rahmen eines definierten Akkreditierungsumfangs, in dem aufgeführt ist, was es kalibrieren darf und mit welcher Messunsicherheit. Eine Akkreditierung allein garantiert also nicht, dass das Labor jede Art von Gerät bearbeiten kann. Beispielsweise hat ein Allzwecklabor möglicherweise eine nicht ausreichende Messunsicherheit für die Kalibrierung von hochgenauen Multifunktionskalibratoren. Überprüfen Sie daher immer, ob die Leistungsfähigkeit des Labors den Genauigkeitsanforderungen Ihres Messgeräts entspricht.
Die wichtigsten Unterschiede zwischen akkreditierter und nicht akkreditierter Kalibrierung
Obwohl sowohl akkreditierte als auch nicht akkreditierte Labore „rückführbare“ Kalibrierungen anbieten können, gibt es wichtige Unterschiede in der Art und Weise, wie diese Arbeiten durchgeführt und dokumentiert wird, sowie hinsichtlich ihrer Akzeptanz durch Aufsichtsbehörden oder Auditoren. Die Akkreditierung ist nicht nur ein Siegel, sondern spiegelt ein nachgewiesenes Maß an technischer Kompetenz und Qualität wider.
Hier ist eine Zusammenfassung der wichtigsten Unterschiede zwischen einem akkreditierten und einem nicht akkreditierten Labor
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Bereich
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Akkreditiertes Kalibrierlabor
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Nicht akkreditiertes Kalibrierlabor
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Rückführbarkeit
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Ja, rückführbar auf nationale/internationale Normale
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Kann rückführbar sein, aber nicht unabhängig verifiziert
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Überwachung durch Dritte
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Regelmäßige Audits durch eine Akkreditierungsstelle (z.B. FINAS, A2LA)
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Keine externe Überprüfung oder Audits
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Messunsicherheit
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Berechnet und in Zertifikaten angegeben
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Fehlt häufig oder wird nicht angegeben
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Mitarbeiterqualifikation
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Nachgewiesene Ausbildung und Qualifikationen
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Variiert; nicht extern beurteilt
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Kontrolle der Umgebungsbedingungen
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Dokumentierte und überwachte Bedingungen
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Möglicherweise keine ordnungsgemäße Temperatur-/Feuchtigkeitskontrolle
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Kalibriermethoden
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Validierte und dokumentierte Verfahren
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Kann nicht dokumentierte oder inkonsistente Methoden verwenden
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Kennzeichnung des Zertifikats
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Enthält das Logo des Akkreditierungsstelle und alle technischen Details
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Üblicherweise fehlt das Logo der Akkreditierungsstelle und/oder Informationen zur Messunsicherheit
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Akzeptanz durch Auditoren
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In den meisten Audits und Qualitätsmanagementsystemen problemlos akzeptiert
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Kann eine Begründung oder Nacharbeit erforderlich machen
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Reputation und Risiko
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Geringeres Risiko, höhere Glaubwürdigkeit
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Größere Unterschiede bei Qualität und Kontrolle
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Manche nicht akkreditierte Labore arbeiten verantwortungsbewusst mit guten Praktiken. Ohne Akkreditierung haben Kunden jedoch keinen extern verifizierten Nachweis, dass das Labor internationale Standards erfüllt. Die Akkreditierung liefert diesen Nachweis.
Fazit
Bei der akkreditierten Kalibrierung geht es um mehr als nur die Erfüllung technischer Anforderungen. Sie gibt Ihnen die Gewissheit, dass Ihre Instrumente von einem Labor kalibriert werden, das nach international anerkannten Standards für Qualität, Kompetenz und Rückführbarkeit arbeitet.
Auch wenn rückführbare Kalibrierungen zunächst ausreichend erscheinen, können ihre Qualität und Dokumentation variieren. Die Akkreditierung löst dieses Problem, da so sichergestellt wird, dass das Labor unabhängig beurteilt wird, ein geprüftes Qualitätsmanagementsystem anwendet, bewährte Kalibriermethoden einsetzt und eine kontrollierte Umgebung mit geschultem Personal aufrechterhält.
Wenn Ihr Unternehmen Wert auf zuverlässige Messungen, Auditbereitschaft und reduzierte Betriebsrisiken legt, ist die Zusammenarbeit mit einem akkreditierten Labor die richtige Wahl.
Akkreditierte Kalibrierleistungen und –lösungen von Beamex
Beamex hat sein Kalibrierangebot auf langfristige Qualität, technische Zuverlässigkeit und Kundenvertrauen aufgebaut. Das Kalibrierlabor an unserem Hauptsitz in Finnland ist seit 1993 nach ISO/IEC 17025 akkreditiert und damit eines der ersten akkreditierten Labore der Branche.
Im Jahr 2025 haben wir diese Fähigkeit durch die ISO/IEC 17025:2017-Akkreditierung unseres nordamerikanischen Kalibrierlabors in Atlanta, Georgia, erweitert. Das Labor arbeitet auf Basis desselben Qualitätsmanagementsystems und derselben Verfahren und Methoden wie unser Labor in Finnland. Das Audit und die Akkreditierung in den USA wurden von A2LA, einer der anerkannten Akkreditierungsstellen des Landes, durchgeführt. So erfüllen unsere Leistungen sowohl internationale als auch regionale Erwartungen.
Was bedeutet die Akkreditierung für Sie als Kunde bei Beamex?
Unabhängig davon, ob Ihre Geräte in den USA oder Finnland kalibriert werden, profitieren Sie von derselben hochwertigen, akkreditierten Kalibrierung, die nach einem extern verifizierten Verfahren durchgeführt wird und im Rahmen internationaler Vereinbarungen wie dem ILAC Mutual Recognition Arrangement (MRA) anerkannt ist. Ihre Kalibrierzertifikate werden vollständige Messdaten, Messunsicherheitswerte und das Logo der entsprechenden Akkreditierungsstelle enthalten.
Beamex bietet weltweit konsistente und akkreditierte Kalibrierleistungen, auf die Sie sich verlassen können. Und unsere Leistungen umfassen mehr als nur Messungen. Wenn Ihre Messgeräte in einem unserer akkreditierten Labore kalibriert werden, erhalten Sie außerdem:
- As-Found- und As-Left-Kalibrierergebnisse zur eindeutigen Anzeige von Abweichungen.
- Justage bei Bedarf, um Messgeräte zurück in den Toleranzbereich zu bringen.
- Notwendige kleinere Reparaturen im Rahmen des Service, damit Ihre Instrumente wieder einsatzbereit sind.
- Messunsicherheitsberechnung für jeden Kalibrierpunkt.
- Detaillierte Kalibrierzertifikate mit eindeutiger Rückführbarkeit und Ergebnissen.
Als Hersteller der Beamex Geräte verfügen wir über fundierte Kenntnisse unserer Produkte und deren Kalibrierverfahren und können akkreditierte Kalibrierungen für unser gesamtes Produktsortiment anbieten, einschließlich der Kalibratoren der MC6-Familie. Die Messunsicherheiten akkreditierte Labor-Drittanbieter sind möglicherweise über dem gesamten Messbereich nicht niedrig genug oder sie unterstützen nicht alle Funktionen.
Um die laufende Wartung Ihrer Beamex Geräte zu vereinfachen, bieten wir auch Beamex Care Plans an, d.h. umfassende Serviceverträge, die Folgendes umfassen:
- akkreditierte Kalibrierung in empfohlenen Intervallen
- bei Bedarf Reparaturen und Ersatzteile
- Software- und Firmware-Updates
- vorrangige Unterstützung durch unsere technischen Expert*innen und
- Logistikunterstützung zur Reduzierung von Ausfallzeiten.
Mit einem Care Plan bleibt Ihr Gerät konform, genau und betriebsbereit, ohne dass der Verwaltungsaufwand für die separate Verwaltung von Kalibrierung und Wartung anfällt.
Abschließende Gedanken
Die Wahl des richtigen Kalibrierservices geht über das bloße Abhaken einer Checkliste hinaus. Es ist eine Entscheidung, die sich auf die Produktqualität, die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und die langfristige Betriebssicherheit auswirkt. Während rückführbare und akkreditierte Kalibrierungen ähnlich erscheinen, sind es die Unterschiede hinter den Kulissen, die wirklich zählen.
Nur ein akkreditiertes Labor kann eine formelle, unabhängig verifizierte und rückführbare Kalibrierung durchführen. Während nicht akkreditierte Labore zwar behaupten können, rückführbare Ergebnisse zu liefern, werden nur akkreditierte Labore regelmäßig auditiert, um zu bestätigen, dass ihre Referenznormale, Methoden, Messunsicherheiten und ihre Kompetenz internationalen Anforderungen entsprechen. Dieses Maß an Kontrolle sorgt dafür,, dass die Rückführbarkeit vertrauenswürdig und für regulierte oder kritische Umgebungen geeignet ist.
Die Akkreditierung stellt sicher, dass Ihr Kalibrierdienstleister unter einem geprüften System arbeitet, mit nachgewiesener Kompetenz, kontrollierten Bedingungen und vollständiger Rückführbarkeit, auf die Sie sich verlassen können. Sie reduziert Risiken, verbessert die Konsistenz und stärkt die Auditbereitschaft.
Bei Beamex setzen wir uns dafür ein, dass Sie Vertrauen in jede Messung haben können. Ganz gleich, ob Sie einige wenige Messgeräte oder ein ganzes Kalibrierprogramm verwalten, wir unterstützen Sie mit akkreditierten Services, fachkundiger Beratung und maßgeschneidertem Support, damit Ihre Geräte stets konform, genau und einsatzbereit sind.
Besuchen Sie beamex.com, um mehr über die Beamex Kalibrierservices zu erfahren oder die Optionen des Beamex Care Plans zu erkunden, oder wenden Sie sich an Ihren Beamex Ansprechpartner vor Ort.
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